Andrea Walter

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Andrea Walter, geboren 1976, recherchiert am liebsten auf Fischkuttern, wie Riesenkrabben gefangen werden. Oder wie Fischer in Spanien ihr Leben riskieren. Hauptsache: Meer. Und Reportagen darüber, wo unser Essen herkommt, über andere Länder, Menschen und ihre Welten. Sie schreibt gerne Porträts und liebt Bücher. Seit Abschluss der Henri-Nannen-Schule verbrachte die geborene Hamburgerin als Stipendiatin je zwei Monate in Island und in Südafrika. Sie spricht Englisch, Italienisch und Französisch, arbeitet im Berliner Plan 17-Büro und schreibt unter anderem für Mare, Merian, Geo Saison, P.M. und Natur. Seit 2011 ist sie die Textchefin der Philosophie-Zeitschrift Hohe Luft.

Im Oktober 2011 erschien ihr Buch "Wo Elfen noch helfen. Warum man Island einfach lieben muss" bei Diederichs. Im März 2015 erschien das National Geographic Buch "Deutschlands Küsten und Inseln", für das sie die deutschen Küsten erkundete und die Texte und Reportagen schrieb.

»Mit der Entenmuschel ist es wie mit der Liebe: Man muss Geduld haben mit ihr und hart um sie kämpfen. Sie kann reich machen oder umbringen. Sie kann hässlich sein und trotzdem verführen. Man will sie. So viel wie möglich. Um jeden Preis.

Vor der Bar stehen Männer und rudern mit den Armen. "Malo" murren sie - "schlecht" auf Spanisch. Sie diskutieren und sie starren aufs Meer. Dorthin, wo sich das Wasser wellt, weiße Gischt gegen dunkle Felsen knallt.

Das Meer ist wie eine Frau", sagt einer. "Einen Tag ist es ruhig. Am nächsten braust es auf." Doch Aufbrausen ist gefährlich: Die Fischer müssen direkt zu den Klippen. Dorthin, wo die Brandung am wildesten wütet. Denn dort an den Felsen wachsen die fettesten Percebes, die besten Entenmuscheln - Spaniens wohl teuerste und hässlichste Delikatesse.«

"Spaniens gefährlichste Delikatesse", Stern, 31/2005

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